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Am 6. Januar ist in vielen deutschen Bundesländern ein Feiertag. Traditionell gehen an diesem Tag Sternsinger von Tür zu Tür und sammeln Spenden. Was ist die Ursprungsgeschichte des Sternsinger-Brauchs? Und welches Ereignis wird am Dreikönigstag genau gefeiert?

Was wird am 6. Januar gefeiert?

Der 6. Januar ist ein wichtiger Feiertag in der christlichen Kirche. Der Tag erinnert an den Besuch der Heiligen Drei Könige aus dem Morgenland bei Jesus Christus und somit an das Erscheinen Gottes in der Welt. Die katholische Kirche feiert den Tag als Hochfest der Erscheinung des Herren, die evangelische Kirche als Epiphanias. Häufig wird der 6. Januar auch als Heilige Drei Könige, Dreikönigstag oder Dreikönigsfest bezeichnet.

Wo sind die „Heiligen Drei Könige“ ein Feiertag?

Das Dreikönigsfest ist in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt ein gesetzlicher Feiertag. Hier sind auch die Geschäfte am 6. Januar geschlossen. Einige Geschäfte machen eine Ausnahme und haben geöffnet

Auch in vielen europäischen Ländern ist der 6. Januar ein Feiertag, unter anderem in Österreich, Liechtenstein, Italien, Spanien oder Schweden.

Wer waren die sogenannten Heiligen Drei Könige?

Das Matthäus-Evangelium berichtet je nach Übersetzung von Weisen, Magiern oder Astrologen aus dem Osten, die, einer Sternenkonstellation folgend, über Jerusalem nach Bethlehem kamen, um den neugeborenen König der Juden zu suchen.

Der Volksglauben machte aus den Magiern Könige verschiedener Erdteile und legte ihre Zahl in Anbindung an die Zahl der Geschenke auf drei fest. Seit dem sechsten Jahrhundert werden ihre Namen mit Caspar, Melchior und Balthasar angegeben. In der Kunst wird zumeist Caspar als Myrrhe schenkender Afrikaner, Melchior als Goldschätze überreichender Europäer und Balthasar als asiatischer König gezeigt, der Weihrauch zur Krippe bringt.

Die mutmaßlichen Gebeine der Heiligen Drei Könige wurden im Jahr 1164 als Kriegsbeute aus Mailand nach Köln geschafft. Sie waren für mittelalterliche Menschen eine Sensation, so dass sich die damals größte deutsche Stadt zum bedeutendsten Wallfahrtsort nach Rom und Santiago de Compostela entwickelte.

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Welche Tradition werden am Dreikönigsfest gefolgt?

Am Dreikönigsfest ziehen in Deutschland Mädchen und Jungen als Heilige Drei Könige verkleidet von Haus zu Haus und sammeln Spenden für hilfsbedürftige Kinder in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa. Bundesweit nehmen jedes Jahr mehr als 300.000 Kinder an der Aktion teil. Die Sternsinger schreiben oder kleben auf Haustüren den mit der jeweiligen Jahreszahl verbundenen Segenswunsch „C + M + B“. Die Abkürzung steht für „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus). Zugleich weisen die Buchstaben auf die Namen der drei Weisen aus dem Morgenland hin: Caspar, Melchior und Balthasar.

Das Dreikönigssingen wird bereits seit 1959 organisiert. Träger sind das in Aachen ansässige Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seither haben die Sternsinger rund 1,14 Milliarden Euro für mehr als 74.000 Projekte in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa gesammelt. Bei der vergangenen Aktion konnte mit einem Spendenaufkommen von 50,2 Millionen Euro erstmals die 50-Millionen-Marke überschritten werden.

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