Brunner, Darvich & Co. 

Wie geht's für Deutschlands U17-Helden weiter? „Nicht dorthin gehen, wo sie nicht spielen“

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Der Weltmeistertitel der U17-Nationalmannschaft soll dem deutschen Fußball neuen Schwung verleihen. „Vor drei Monaten haben wir gesagt, der deutsche Fußball liegt am Boden und wie schlecht es um den Nachwuchs bestellt ist. Heute reden wir darüber, dass eine neue Generation von tollen Spielern heranwächst“, erklärte DFB-Präsident Bernd Neuendorf. Sportdirektor Rudi Völler hofft derweil, dass die Youngsters um den zum besten Spieler des Turniers gekürten Paris Brunner für die Zukunft die richtigen Karriereentscheidungen treffen.

Yesil, Ducksch & Co.: So entwickelten sich die U17-WM-Teilnehmer von 2011

Steffen Freund | vereinslos | Punkteschnitt mit U17: 2,28

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Im Amt: 1. Juli 2010 bis 11. Juli 2011

Der Europameister von 1996 arbeitete mit nur einer zweimonatigen Unterbrechung während seiner Zeit als Co-Trainer von Berti Voigts in Nigeria beim DFB für Jugendnationalteams. Bei der U20 war er Assistent, die U16 und U17 leitete er in 43 Spielen hauptamtlich. 2012 wechselte Freund als Co-Trainer zu seinem früheren Klub Tottenham Hotspur, wo er unter André Villas-Boas, Tim Sherwood und Mauricio Pochettino drei Jahre blieb. Seit 2017 ist der heute 53-Jährige als TV-Experte und Co-Kommentator bei „RTL“ im Einsatz.

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Odysseas Vlachodimos | Nottingham Forest | Marktwert heute: 10 Mio. €

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Torwart | Einsätze bei U17-WM: 7 (3x zu null) | damaliger Verein: VfB Stuttgart

Stand November 2023 ist der Torwart der geteilt zweitwertvollste Spieler der damaligen U17 – und hütet seit fünf Jahren das Tor der griechischen Nationalelf (39 Einsätze). Beim Jugendklub VfB Stuttgart konnte sich Vlachodimos trotz guter Leistungen für die 2. Mannschaft in der 3. Liga nicht im Bundesliga-Team gegen Sven Ulreich und Przemyslaw Tyton durchsetzen. Über Panathinaikos gelangte er 2018 zu Benfica, wo er jahrelang Stammkraft war und seinen Marktwert auf bis zu 18 Mio. Euro steigerte. Im vergangenen Sommer wechselte Vlachodimos zu Nottingham Forest in die Premier League, wo er nach Startschwierigkeiten zuletzt Matt Turner als Nummer eins ablöste.

Vlachodimos‘ Karriere in Zahlen

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Cedric Wilmes | vereinslos | Marktwert heute: –

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Torwart | Einsätze bei U17-WM: – | damaliger Verein: BVB

Der gebürtige Warsteiner spielte zwischen 2007 und 2013 in der Jugend Borussia Dortmunds, wo er Stammkraft in der U17- und U19-Bundesliga war. Zu einem Profieinsatz kam es für Wilmes aber nie. Aus der A-Jugend wechselte er 2013 in die 3. Liga zu Preußen Münster und ein halbes Jahr später bereits weiter zu Alemannia Aachen, wo er aber auch nur fünfmal für die zweite Mannschaft in der Mittelrheinliga zwischen den Pfosten stand. Wo und ob Wilmes zwischen 2014 und 2017 spielte, ist nicht bekannt, 2017 wechselte er zum SC Lippstadt DJK, der Stand heute in der Kreisliga B antritt. Seit 2019 ist Wilmes offiziell vereinslos, hat die Handschuhe also womöglich längst an den Nagel gehängt.

Wilmes‘ Karriere in Zahlen

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Thomas Dähne | Holstein Kiel | Marktwert heute: 400 Tsd. €

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Torwart | Einsätze bei U17-WM: – | damaliger Verein: RB Salzburg

Dähne ist in Fußball-Europa gut herumgekommen. Schon 2007 wechselte er vom TSV 1860 Rosenheim in die Red-Bull-Akademie Salzburgs, deren Ränge er in der Folge durchlief. Beim Ausbildungsklub FC Liefering war er Stammkraft in Liga 2 und 3, für die „Roten Bullen“ lief er aber nur einmal in der Bundesliga auf. 2014 wechselte er für ein Jahr zu Schwesterklub RB Leipzig, damals 2. Bundesliga, spielte aber lediglich in der 2. Mannschaft in der Oberliga. Um Stammkraft auf Profilevel zu werden, entschied sich Dähne 2015 für den Schritt nach Finnland zu HJK Helsinki, mit denen er 2017 das Double holte. Nach drei Jahren bei Wisla Plock in Polen wechselte Dähne 2020 zu Holstein Kiel, für das er seither 54-mal zum Einsatz kam. Seinen Stammplatz verlor er zu Saisonbeginn jedoch an Timon Weiner. Erst im März hatte er bis 2026 verlängert.

Dähnes Karriere in Zahlen

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Nico Perrey | SV Lövenich/Widdersdorf | Marktwert heute: –

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Abwehr | Einsätze bei U17-WM: 7 | damaliger Verein: Arminia Bielefeld/Bayer Leverkusen

Ursprünglich bei Arminia Bielefeld ausgebildet, ging der Innenverteidiger nach einer guten WM als Stammkraft zu Bayer Leverkusen. Dort war Perrey in A-Jugend und zweiter Mannschaft (Regionalliga) auch meist Stammkraft, wurde aber nie zu den Profis hochgezogen. In den Folgejahren sammelte er fleißig Viertliga-Einsätze bei Hessen Kassel, beim 1. FC Köln II und Bonner SC, ehe es 2020 eins runter in die Oberliga zum 1. FC Düren ging. Nach einem weiteren Intermezzo bei den mittlerweile abgestiegenen Bonnern wechselte Perrey im vergangenen Sommer zum Kölner Stadtteil-Klub SV Lövenich/Widdersdorf, einem Partnerverein des großen „Effzeh“. Die 1. Mannschaft spielt aktuell in der Kreisliga A. Die Karriere nach der Karriere läuft aber: In der Jugend des 1. FC Köln ist er seit 2022 Videoanalyst.

Perreys Karriere in Zahlen

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Noah Korczowski | TVD Velbert | Marktwert heute: –

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Abwehr | Einsätze bei U17-WM: 4 | damaliger Verein: Schalke 04

Korczowski spielte ab dem Viertelfinale als Ersatz für den angeschlagenen Koray Günter in der Innenverteidigung. Auf Schalke ausgebildet, wurde der aus Marl stammende Defensivmann im Anschluss an die WM als Stammkraft deutscher A-Jugend-Meister. Eine Karriere in der Bundesliga machte Korczowski aber nicht. 2012 wechselte er zum 1. FC Nürnberg, für den er dreimal als Joker im Oberhaus auflief. Über die Jahre immer wieder mit leichteren muskulären Verletzungen kämpfend, etablierte sich Korczowski in der Regionalliga. Für Nürnberg II, Wolfsburg II (zweimal Champion der Nordstaffel), Mainz 05 II, Wattenscheid und RWE lief er in der 4. Spielklasse (sowie der 3. Liga im Falle des FSV) fast 200-mal auf. Ab dem Wechsel nach Wattenscheid blieb er der Heimat treu: Über den TuS Haltern kam er 2022 zum Oberligisten TVD Velbert, wo er heute Leistungsträger und Vizekapitän ist.

Korczowskis Karriere in Zahlen

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Cimo Röcker | Werder Bremen II | Marktwert heute: –

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Abwehr | Einsätze bei U17-WM: 7 (1 Tor/2 Assists) | damaliger Verein: Werder Bremen

Röcker war Stammkraft auf der linken Abwehrseite im Freund-Team, bei seinem Heimatklub SV Werder schaffte er den Sprung zu den Profis aber nicht. Nach wenigen Einsätzen in der 3. Liga sowie der Regionalliga Nord wechselte der heute als Innenverteidiger spielende Schneverdinger zu Hannover 96 II, von dort aus für drei Jahre in die 3. Liga zu Fortuna Köln, verbrachte ebenfalls drei Jahre in der RL Nordost bei Viktoria 1889 Berlin (Landespokalsieger 2019) und ging nach dem Aufstieg zu Hertha BSC II, wo er die junge Garde anführen sollte. 2021/22 gab Röcker für die „Alte Dame“ beim 0:3 in Freiburg sogar sein spätes Bundesliga-Debüt als Ersatz für den verletzten Linus Gechter. Zur laufenden Saison wechselte er zurück in die Heimat, wo er in der Bremenliga Kapitän von Werder II ist. Am 9. und 10. Spieltag berief Chefcoach Ole Werner Röcker aber sogar in den Bundesliga-Kader.

Röckers Karriere in Zahlen

7/22

Kaan Ayhan | Galatasaray | Marktwert heute: 3,7 Mio. €

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Abwehr | Einsätze bei U17-WM: 7 (1 Tor)| damaliger Verein: Schalke 04

Die Rolle als Rechtsverteidiger bei der U17-WM hatte Ayhan, jüngster Spieler im Kader, danach nur noch selten inne. Als Profi etablierte er sich im Abwehrzentrum sowie auf der „Sechs“. 2012 wurde er gemeinsam mit Korczowski U19-Meister, war dabei sogar Kapitän und einer der besten Scorer im Team (7 Tore/5 Vorlagen). Mit 20 Torbeteiligungen in 23 Partien übertraf er dies 2012/13 sogar. Eigentlich als großer Schalker Hoffnungsträger gehandelt, konnte sich Ayhan aber in seiner Geburtsstadt nie richtig durchsetzen. Immerhin kam er aber auf 39 Profieinsätze, ehe er sich nach einer erfolglosen Leihe zu Eintracht Frankfurt 2015/16 für vier Jahre Fortuna Düsseldorf anschloss und dort 2018 in die Bundesliga aufstieg. 2020 nach dem Abstieg kehrte Ayhan Deutschland den Rücken und ging in die Serie A zu Sassuolo, wo er sich jedoch nicht nachhaltig als Stammkraft etablierte. Im Januar 2023 wechselte der teilweise sogar türkische Nationalmannschaftskapitän nach Jahren der Spekulationen in das Heimatland seiner Vorfahren. Bei Galatasaray spielt er so gut wie immer.

Ayhans Karriere in Zahlen

8/22

Koray Günter | Hellas Verona | Marktwert heute: 2,5 Mio. €

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Abwehr | Einsätze bei U17-WM: 5 (3 Tore) | damaliger Verein: BVB

Nach Ayhan war BVB-Eigengewächs Günter der jüngste Spieler in Freunds Team. In der Innenverteidigung war er zunächst gesetzt, verpasste Viertel- und Halbfinale jedoch angeschlagen und wurde im Spiel um Platz drei erst spät eingewechselt. Beim BVB war er zwar Stammkraft in der Drittliga-Mannschaft, kam für die Profis jedoch nur zu einem Kurzeinsatz 2013/14. Den Schritt, den Ayhan erst dieses Jahr ging, machte Günter schon Anfang 2014 und wechselte für 2,5 Mio. Euro zu Galatasaray, wo er in fünf Jahren u.a. zweimal Meister und dreimal Pokalsieger wurde. Für die Türkei entschied er sich jedoch nie, ist seit der DFB-U20 ohne jeden Länderspieleinsatz. Wie zuvor schon beim BVB hatte Günter bei den „Löwen“ aber immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, darunter ein Kreuzbandriss 2016/17. 2018 wechselte Günter nach Italien, wo er heute immer noch unter Vertrag steht Für Genoa, Hellas Verona und Sampdoria spielte er bis dato 126-mal in der Serie A. Bei seinem derzeitigen Klub spielt Günter diese Saison aber keine Rolle und wird wohl im Winter wechseln. Im September lehnte er angeblich einen Transfer zu ZSKA Moskau ab.

Günters Karriere in Zahlen

9/22

Koray Kacinoglu | SF Baumberg | Marktwert heute: –

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Abwehr | Einsätze bei U17-WM: 1 | damaliger Verein: 1. FC Köln

Unter Freund war Kacinoglu 2011 der Ersatz für Linksverteidiger Röcker – im Herrenbereich kam der gebürtige Krefelder, der u. a. beim MSV Duisburg und 1. FC Köln, der ihn nach der WM holte, ausgebildet wurde, nicht über die Regionalliga hinaus. Für die Kölner stand er 2013/14 zweimal im Zweitligakader. Dass es nicht zu mehr reichte, ist aber wiederum mit Verletzungen zu erklären: Im Oktober 2012 zog er sich einen Kreuzbandriss zu, ein Jahr später fehlte er mit einem Syndesmosebandriss erneut monatelang. Von Köln aus wechselte Kacinoglu 2014 in die türkische Talentschmiede Altinordu – ohne Erfolg. Danach etablierte er sich bei Wattenscheid 09, dem SV Rödinghausen, Bonner SC, VfB Homberg und Rot Weiss Ahlen als verlässliche Kraft in der Regionalliga West. 2021 ging Kacinoglu zu den SF Baumberg in die Oberliga Niederrhein, wo er heute noch regelmäßig zum Einsatz kommt.

Kacinoglus Karriere in Zahlen

10/22

Robin Yalçın | Eyüpspor | Marktwert heute: 800 Tsd. €

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Mittelfeld | Einsätze bei U17-WM: 5 | damaliger Verein: VfB Stuttgart

Bei der WM zu großen Teilen auf der „Sechs“ gesetzt, spielte Yalçın danach zunächst zwei Jahre in der U19 des VfB und weitere zwei in der damaligen Drittliga-Mannschaft. Im Februar 2014 verhalf ihm Thomas Schneider zum Bundesliga-Debüt, wo jedoch nur zwei weitere Einsätze folgen sollten. Wie Günter ging Yalçın früh den Weg in die Türkei, ohne je für die Nationalmannschaft aufgelaufen zu sein. Für Caykur Rizespor, Yeni Malatyaspor und Sivasspor kommt er bis heute auf 159 Partien in der Süper Lig, 2021/22 kehrte er vorübergehend in die deutsche Heimat zurück und war in der 2. Bundesliga mal mehr, mal weniger Stammkraft beim SC Paderborn. Seit dieser Saison spielt Yalçın für den finanzstarken türkischen Zweitliga-Tabellenführer Eyüpspor, u. a. gemeinsam mit Liga-Toptorjäger Ahmed Kutucu. Trainer bei den Istanbulern ist Arda Turan.

Yalçıns Karriere in Zahlen

11/22

Rani Khedira | Union Berlin | Marktwert heute: 10 Mio. €

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Mittelfeld | Einsätze bei U17-WM: 5 | damaliger Verein: VfB Stuttgart

Bei der WM hatte Khedira auf der „“ das Nachsehen gegenüber Yalçın und Can, kam meist als Joker, durfte gegen Brasilien aber von Beginn an ran. Im Gegensatz zu seinem Bruder Sami schaffte es der gebürtige Stuttgarter beim VfB nicht, sich nachhaltig durchzusetzen. Infolge seines Wechsels zum damaligen Zweitligisten RB Leipzig entwickelte sich der Mittelfeldmann aber sukzessive zu einem formidablen Bundesliga-Profi, der nach aktuellem Stand nur hinter Can und gleichauf mit Vlachodimos den höchsten Marktwert des damaligen U17-Kaders innehat. Der Durchbruch gelang Khedira beim FC Augsburg 2017/18, nach seinem Wechsel zu Union Berlin wurde er auch dort zum Leistungsträger und half auf dem Weg in die Champions League, wo er zweimal die Kapitänsbinde tragen durfte. Ende 2022 gab es sogar mal ein Gerücht um das Interesse des FC Barcelona. Diese Saison verpasste er den Großteil der bisherigen Bundesliga-Spiele aber verletzt oder rotgesperrt.

Khediras Karriere in Zahlen

12/22

Levent Ayçiçek | Bandirmaspor | Marktwert heute: 350 Tsd. €

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Mittelfeld | Einsätze bei U17-WM: 7 (3 Tore/4 Assists) | damaliger Verein: Werder Bremen

Als einer der Top-Scorer der U17-WM war Ayçiçek bei Jugendklub Werder lange Hoffnungsträger der Fans, traf sogar bei seinem Bundesliga-Debüt im Februar 2014 – einem 1:5 gegen Dortmund. Es sollten aber nur zwölf weitere Einsätze im Oberhaus folgen. Bei Werder II hatte Ayçiçek stets eine gute Quote, konnte diese aber lange nicht aufs Profilevel übertragen. Im Januar 2016 wechselte er leihweise für anderthalb Jahre zu 1860 München, wo er vornehmlich auf den Flügeln zum Stammpersonal in Liga zwei gehörte. Gleiches trifft auf Ayçiçeks Zeit bei Greuther Fürth 2017/18 zu, aber auf der „Zehn“. Nachdem er beim „Kleeblaat“ seinen Platz im Team verlor, wechselte der Offensivspieler im Januar 2019 zu Adana Demirspor in die Türkei und ließ sich ein halbes Jahr später zu Istanbulspor verleihen. Seit 2021 spielt er dort in der 2. Liga für Bandirmaspor.

Ayçiçeks Karriere in Zahlen

13/22

Emre Can | BVB | Marktwert heute: 14 Mio. €

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Mittelfeld | Einsätze bei U17-WM: 7 (1 Tor/2 Assists) | damaliger Verein: FC Bayern

Auch wenn er sich bei den Bayern nicht durchsetzen konnte: Can hat aus dem damaligen Kader wohl die mit Abstand größte Karriere hingelegt. Die Stationen sprechen für sich: Bayer Leverkusen, FC Liverpool, Juventus und seit Januar 2020 Borussia Dortmund, wo Can sogar zum Kapitän avancierte. Für die DFB-Elf lief er seit seinem Debüt im September 2015 43-mal auf. In Cans Vita stehen u.a. das Triple mit dem FCB 2013, auch wenn er z.B. in der Champions League nur einmal im Kader stand, zwei Scudetti mit den Bianconeri und der Confed-Cup-Sieg 2017.

Cans Karriere in Zahlen

14/22

Sven Mende | FC St. Pauli II | Marktwert heute: 75 Tsd. €

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Mittelfeld | Einsätze bei U17-WM: 5 (1 Assist) | damaliger Verein: VfB Stuttgart

Als weiteres Talent der starken Stuttgarter Fußballschule, fand Mende sein Glück in Norddeutschland. Beim VfB konnte er sich weder in der Drittliga- noch der Bundesliga-Mannschaft durchsetzen, auch nach seinem Wechsel zum KSC 2012 gelang ihm der Sprung zu den Profis nicht. Dreimal Bundesliga-Luft durfte der gebürtige Göppinger während seiner Zeit beim Hamburger SV schnuppern, wo er zumeist aber in der Regionalliga eingesetzt wurde: Dreimal stand er für die „Rothosen“ 2014/15 im Kader, wurde aber nicht eingewechselt. Über Wehen Wiesbaden wechselte Mende 2016 zum VfB Lübeck, für den er in den kommenden Jahren 126 Spiele absolvieren und mit dem er 2020 in die 3. Liga aufsteigen sollte. Nach einer Station als erfahrener Kaderspieler bei Schalke II in der Saison 2021/22 kehrte Mende nach Hamburg zurück, allerdings zum FC St. Pauli. Auf dem Kiez ist er seither Leitfigur für die jungen Spieler in der Regionalliga Nord, hat seinen Stammplatz unlängst aber verloren.

Mendes Karriere in Zahlen

15/22

Fabian Schnellhardt | Darmstadt 98 | Marktwert heute: 1 Mio. €

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Mittelfeld | Einsätze bei U17-WM: 4 | damaliger Verein: 1. FC Köln

Schnellhardt kam als frischgebackener B-Jugend-Meister mit dem FC zur WM, war dort jedoch nur Joker in vier Partien. In Köln avancierte der Mittelfeldspieler 2012 zum Profi, kam jedoch nur einmal 2013/14 in der 2. Liga zum Einsatz und spielte in der Regel im Regionalliga-Team. 2014 wechselte er zum MSV Duisburg und machte während einer Leihe innerhalb der 3. Liga zu Holstein Kiel mit fünf Toren und sieben Assists erstmals so richtig im Herrenbereich auf sich aufmerksam. Den „Zebras“ verhalf er in der Folgesaison zum Aufstieg in die 2. Liga und war dort zwei Jahre Stammkraft, ehe er zu seinem heutigen Klub nach Darmstadt ging. In Torsten Lieberknechts Aufstiegself war Schnellhardt in der Vorsaison zumeist gesetzt, in der Bundesliga spielte er aber erst einmal von Anfang an: Beim 0:8 gegen die Bayern. Am Saisonende läuft sein Vertrag aus.

Schnellhardts Karriere in Zahlen

16/22

Mirco Born | FC Östringen | Marktwert heute: –

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Mittelfeld | Einsätze bei U17-WM: 2 | damaliger Verein: FC Twente

Nach seiner frühen Auswechslung im Eröffnungsspiel gegen Ecuador (6:1) kam Born nur noch als Joker im Achtelfinale gegen die USA (4:0) kurz zum Einsatz. Seine Vereinskarriere hatte den Flügelspieler früh vom SV Meppen in die Jugend des niederländischen Klubs FC Twente geführt, wo er immerhin mit 18 Jahren je einmal Eredivisie, Pokal und Europa League unter Steve McClaren spielen durfte. Viel mehr Eindrücke vom Profigeschäft gab es für Born in der Folge aber nicht: Über Viktoria Köln und Hertha II kehrte er 2015 nach Meppen zurück – alles Regionalliga. Für seinen Heimatklub schaffte er immerhin 16 Tore und 26 Vorlagen in 68 Spielen, eine starke Quote. Nach dem Aufstieg in die 3. Liga 2017 verpflichtete ihn deshalb der SV Sandhausen, ein Einsatz in der 2. Bundesliga sprang aber nicht heraus. Nach einer erneuten, weniger erfolgreichen Rückkehr nach Meppen wechselte Born 2019 zum FSV Frankfurt in die Regionalliga Südwest und ein Jahr später zum FC-Astoria Walldorf. Heute ist der U17-WM-Teilnehmer für den FC Östringen aus dem Landkreis Karlsruhe in der Landesliga am Ball.

Borns Karriere in Zahlen

17/22

Okan Aydin | vereinslos | Marktwert heute: 250 Tsd. €

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Angriff | Einsätze bei U17-WM: 5 (4 Tore) | damaliger Verein: Bayer Leverkusen

Ob U17-WM, U17-Bundesliga oder U19-Meisterschaft – in der Jugend gehörte Außenstürmer Aydin (heute „Zehner“) stets zu den besten Torschützen. Das große Talent verhalf dem gebürtigen Würselener, der ab der U19 zum türkischen Verband wechselte, im Oktober 2012 zum Bundesliga-Debüt für Bayer. Es sollte die einzige Partie im Oberhaus bleiben. 2013/14 versuchte sich Aydin ohne durchschlagenden Erfolg in der Süper Lig bei Eskisehirspor (1 Einsatz), ehe ihm der Durchbruch im Herrenbereich bei Rot-Weiß Erfurt in der 3. Liga gelang. Drei Jahre spielte er bei RWE, ein weiteres beim Chemnitzer FC und 2018 ging es für fünf teils sehr erfolgreiche Jahre nach Österreich: Für Austria Klagenfurt, Wacker Innsbruck und den TSV Hartberg kam er in 1. und 2. Liga zu 101 Einsätzen. Im Februar 2023 wechselte Aydin zum Debreceni VSC in die 1. Liga nach Ungarn, kam aber nur einmal zum Einsatz. Seit dem Sommer ist er vereinslos.

Aydins Karriere in Zahlen

18/22

Mitchell Weiser | Werder Bremen | Marktwert heute: 6 Mio. €

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Angriff | Einsätze bei U17-WM: 7 (3 Tore/3 Assists) | damaliger Verein: 1. FC Köln

Im Auftaktspiel kam Weiser unter Freund noch als Rechtsverteidiger zum Einsatz, seine Offensivqualitäten brachte er in den Partien danach aber im Angriff zur Geltung. Mit Schnellhardt war er 2011 U17-Meister geworden, nach einem guten Jahr in der U19-Bundesliga folgte der Sohn von Ex-Profi Patrick Weiser dem Lockruf aus München und ging für 800.000 Euro zum FC Bayern. Nach einer Leihe zum 1. FC Kaiserslautern in die 2. Liga im Frühjahr 2013 kam Weiser beim Rekordmeister immerhin zu 21 Pflichtspielen – um sich schneller zu entwickeln, fehlte letztlich aber die regelmäßige Spielzeit. Deshalb ging er 2015 zu Hertha BSC, wo ihm der Durchbruch in der Bundesliga gelang. 2018 legte Bayer Leverkusen sogar 12 Mio. Euro Ablöse auf den Tisch, um Weiser zu verpflichten – dort stellte er sich aber als Missverständnis heraus und kam auch verletzungsbedingt über drei Jahre immer seltener zum Einsatz. 2021 ging Weiser den Schritt zurück zu Absteiger Werder Bremen und spielte sich dort nach dem direkten Wiederaufstieg sogar ins – mindestens öffentliche – Blickfeld der Nationalmannschaft. Diese bleibt nach eigener Aussage sein großes Ziel, wobei ihn auch der algerische Verband gern hätte.

Weisers Karriere in Zahlen

19/22

Samed Yesil | CSV Marathon Krefeld | Marktwert heute: –

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Angriff | Einsätze bei U17-WM: 7 (6 Tore/8 Assists) | damaliger Verein: Bayer Leverkusen

Yesils Geschichte ist wohl die tragischste dieses U17-WM-Kaders. Der gebürtige Düsseldorfer galt mitunter als größte deutsche Sturmhoffnung, wurde A-Jugend-Meister mit Bayer und dort auch Torschützenkönig. 2012 verpflichtete der FC Liverpool das Top-Talent für 1,3 Mio. Euro – und dann kamen die Verletzungen. Zwei schwere Kreuzbandverletzungen verhinderten seine Entwicklung an der Anfield Road, das große Talent blitzte danach nur noch selten auf. Yesil wechselte mehrfach das Land, wurde aber weder beim FC Luzern oder Panionios Athen, noch beim KFC Uerdingen oder Ankara Demirspor wirklich glücklich. Über den VfB Homberg (Regionalliga) und die Oberligisten SC St. Tönis sowie Ratingen 04/19 gelangte Yesil im vergangenen Sommer zum CSV Marathon Krefeld, der in der Kreisliga A spielt.

Yesils Karriere in Zahlen

20/22

Marvin Ducksch | Werder Bremen | Marktwert heute: 7,5 Mio. €

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Angriff | Einsätze bei U17-WM: 5 (2 Tore/2 Assists)| damaliger Verein: BVB

Auch wenn Ducksch beim BVB 2011 mit satten 33 Treffern Torschützenkönig der B-Jugend-Bundesliga wurde und auch für die Reserve in der 3. Liga sowie Regionalliga eine starke Quote aufweist, kann er wohl getrost als Spätstarter bezeichnet werden. Was auch damit zusammenhängt, dass den bei er U17-WM vornehmlich als Joker eingesetzten Angreifer 2012 und 2015 jeweils ein Mittelfußbruch monatelang außer Gefecht setzte. Die anderthalbjährige Leihe vom FC St. Pauli zu Holstein Kiel verhalf ihm so richtig zum Durchbruch: die „Störche“ schoss Ducksch 2017 erst zum Aufstieg in die 2. Liga und beinahe zum Durchmarsch in die Bundesliga. Erst in der Relegation scheiterte die KSV am VfL Wolfsburg. Seinen dritten Anlauf nach Dortmund 2013/14 (6 Einsätze) und Paderborn 2014/15 (9) machte er erneut erfolglos 2018/19 bei Fortuna Düsseldorf. Nach zwei Jahren Hannover 96, wieder der Schritt zurück ins Unterhaus, ging Ducksch zu Werder Bremen, wo er nicht nur 30 Scorerpunkte in der 2. Liga sammelte, sondern auch in der Bundesliga endlich mehr als überzeugte. So sehr, dass er 2023 zum besten deutschen Torschützen im Kalenderjahr avancierte und im Alter von 29 Jahren endlich sein Debüt in der A-Nationalmannschaft geben durfte.

Duckschs Karriere in Zahlen

21/22

Nils Quaschner | Karriereende

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Angriff | Einsätze bei U17-WM: 1 | damaliger Verein: Hansa Rostock

Nicht nur Yesil, auch Quaschner wurde die mögliche Karriere von vielen, schweren Verletzungen vereitelt. Der Stürmer hatte für Hansa in der U17 und U19 starke Torquoten und machte 2013 so das Red-Bull-Imperium auf sich aufmerksam. Bei österreichischen Farmteam FC Liefering setzte der Stralsunder seine steile Entwicklung fort und kam 2014/15 sogar zu zehn Bundesliga-Einsätzen für RB Salzburg (3 Assists). 2015 holte RB Leipzig Quaschner zurück nach Deutschland, setzte ihn immerhin 19-mal in der 2. Bundesliga ein. Nach dem Aufstieg griff der VfL Bochum zu, 26 weitere Einsätze im Unterhaus folgten. 2017 ging der Torjäger nach Bielefeld – und musste dort bis zu seinem Karriereende 2020 dreimal am Knie operiert werden, erstmals im Dezember 2017. Für die Arminia lief Quaschner in drei Jahren nur viermal auf.

Quaschners Karriere in Zahlen

22/22

„Dieser Erfolg ist ein großartiger Jahresabschluss, der uns beim DFB Rückenwind für das EM-Jahr 2024 geben wird“, prognostizierte Neuendorf optimistisch. Der Verbandsboss wird das Team am Montag im DFB-Campus empfangen. Die U17-Nationalelf hatte am Wochenende durch einen Erfolg im Elfmeterschießen gegen Frankreich erstmals den WM-Titel gewonnen. (AnzeigeDie Highlights der Partie gibt es kostenlos auf FIFA+ zu sehen). Trainer Christian Wück appellierte nach dem Triumph in Indonesien, dass man nun den Talenten Spielpraxis auf hohem Niveau bieten müsse. „Ohne gute Ausbildung, ohne gute Talente werden die A-Nationalmannschaft und die U21 nicht gefüttert mit jungen Spielern“, sagte Wück, dessen eigene Zukunft beim DFB noch offen ist.

„Ich werde jetzt natürlich das Ganze genießen und hoffentlich auch die Möglichkeit bekommen, mal ein bisschen abzuschalten“, meinte der 50-Jährige nach dem Titelgewinn am Wochenende angesprochen auf eine mögliche Fortführung der Zusammenarbeit. „Dann mache ich mir Gedanken um die Zukunft. Wir U-Trainer haben alle nur Einjahresverträge beim DFB. Von daher liegt es nicht an mir, ob der DFB weitermachen möchte.“

Völler rät U17-Weltmeistern: Brauchen gute Karriere-Entscheidungen

Der Weg Richtung großer Profikarrieren oder gar in die A-Nationalmannschaft, für die nächstes Jahr die Heim-EM ansteht, ist für die frischgebackenen Weltmeister noch weit. „Wir haben in diesem Altersbereich unglaublich große Talente, die sich jetzt belohnt haben“, sagte DFB-Sportdirektor Völler im „Sport1-Doppelpass“. „Dass sie jetzt so beraten sind, dass sie in den Klubs auch zum Einsatz kommen, das ist die Basis von allem. Dass sie nicht zu Vereinen gehen, wo sie nicht zum Einsatz kommen.“

Brunner, Darvich & Co.: Der Kader der deutschen U17-Weltmeister 2023

Sturm: Paris Brunner (BVB)

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1/20

Sturm: Max Moerstedt (TSG Hoffenheim)

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2/20

Sturm: Robert Ramsak (FC Bayern)

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3/20

Sturm: Charles Herrmann (BVB)

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4/20

Sturm: Eric Emanuel da Silva Moreira (FC St. Pauli)

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5/20

Mittelfeld: Bilal Yalcinkaya (HSV)

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6/20

Mittelfeld: Noah Darvich (FC Barcelona)

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7/20

Mittelfeld: Kurt Rüger (FC Bayern)

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8/20

Mittelfeld: Fayssal Harchaoui (1. FC Köln)

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9/20

Mittelfeld: Winners Osawe (RB Leipzig)

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10/20

Mittelfeld: Finn Jeltsch (1. FC Nürnberg)

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11/20

Abwehr: David Odogu (VfL Wolfsburg)

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12/20

Abwehr: Maximilian Herwerth (VfB Stuttgart)

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13/20

Abwehr: Almugera Kabar (BVB)

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14/20

Abwehr: Maximilian Hennig (FC Bayern)

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15/20

Abwehr: Maxim Dal (Mainz 05)

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16/20

Abwehr: Justin von der Hitz (1. FC Köln)

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17/20

Tor: Max Schmitt (FC Bayern)

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18/20

Tor: Konstantin Heide (SpVgg Unterhaching)

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19/20

Tor: Louis Babatz (Mainz 05)

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20/20

Als ein Beispiel für einen großen Verein, der jungen Spielern Einsatzzeit gibt, nennt Wück gerne den FC Barcelona. Dort durften Marc Guiu (17) einmal und Lamine Yamal (16) schon über zehnmal in der ersten Liga ran. „Das Vertrauen über einen längeren Zeitraum ist unheimlich wichtig. Ihnen die Möglichkeiten zu geben, im Profibereich zu spielen. Andere Nationen – Spanien ist ein gutes Beispiel – machen es uns vor, indem sie junge Spieler in den ersten drei Ligen einsetzen. Das würde ich mir in Deutschland auch vermehrt wünschen“, sagte Wück in den Turniertagen der „dpa“.

Deutschlands U17-Weltmeister: Kapitän Darvich wählte den Weg ins Ausland

Mit dem Schritt nach Spanien erhofft sich auch U17-Kapitän Noah Darvich den richtigen Weg. Er wechselte im Sommer für geschätzte 2,5 Millionen Euro vom SC Freiburg zum FC Barcelona. „Aus Spielersicht kann ich den Schritt nachvollziehen. Noah Darvich kann Spanisch. Für ihn ist die Umstellung nicht ganz so groß, wie mancher denkt“, sagte Wück der „dpa“.

„Aus Sicht eines deutschen Trainers ist es sehr schade, dass wir so ein Top-Talent nicht in Deutschland halten konnten. Da müssen wir uns selbst hinterfragen, wieso. Ich kenne die Kommunikation zwischen Noah und Freiburg nicht, sondern nur die Spielersicht. Grundsätzlich ist es schade, wenn ein Top-Talent eines Jahrgangs ins Ausland geht.“

„Einige von uns haben das Potenzial, weit zu kommen. Bis jetzt hat aber noch keiner wirklich etwas erreicht“, attestierte DFB-Keeper Konstantin Heide (zitiert via „Bild“-Zeitung), der im Nachwuchs der Spielvereinigung Unterhaching aktiv ist. „Der Jahrgang hat genug Talent, um durchzustarten und es in die ersten Profi-Ligen zu schaffen. Jetzt liegt es an der deutschen Fußballlandschaft, den Jungs die Möglichkeit zu geben, in der ersten, zweiten und dritten Liga zu spielen“, bekräftigte Wück die Verantwortung von Klubs und Verband.

Neben Darvich und Heide machten in Indonesien insbesondere der Dortmunder Paris Brunner sowie Hoffenheims Max Moerstedt auf sich aufmerksam: Beide finden sich im Ranking der Top-Torschützen sowie in der Scorer-Liste in der Top-5, Brunner ist nun zudem bester Torschütze in der Geschichte der deutschen U17.

Gewinner des Goldenen Schuhs bei U17-Weltmeisterschaften seit 2000

2001 | Florent Sinama-Pongolle | Frankreich | 9 Tore

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in 6 Spielen

1/11

2003 | Cesc Fàbregas | Spanien | 5 Tore

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in 5 Spielen

2/11

2005 | Carlos Vela | Mexiko | 5 Tore

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in 5 Spielen

3/11

2007 | Macauley Chrisantus | Nigeria | 7 Tore

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in 7 Spielen

4/11

2009 | Borja Bastón | Spanien | 5 Tore

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in 6 Spielen

5/11

2011 | Souleymane Coulibaly | Elfenbeinküste | 9 Tore

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in 4 Spielen

6/11

2013 | Valmir Berisha | Schweden | 7 Tore

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in 7 Spielen

7/11

2015 | Victor Osimhen | Nigeria | 10 Tore

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in 7 Spielen

8/11

2017 | Rhian Brewster | England | 8 Tore

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in 6 Spielen

9/11

2019 | Sontje Hansen | Niederlande | 6 Tore

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in 7 Spielen

10/11

2023 | Agustín Ruberto | Argentinien | 8 Tore

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in 7 Spielen

11/11



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