Schon wieder wird ein Tier in Frankfurt ausgesetzt. Diesmal trifft es eine kranke Katze namens Schnucke.

Der Tierschutzverein Frankfurt und Umgebung wurde mit einem traurigen Fall konfrontiert: Eine alte, kranke Katze namens Schnucke wurde ausgesetzt. Das Personal fand sie in einem Kennel in der Hanauer Landstraße. Neben ihr entdeckten die Tierschützer auch einen Brief, verfasst von ihrem Besitzer. Die unbekannte Person gab an, aus Angst vor negativen Konsequenzen das Tier nicht direkt ins Tierheim bringen zu können.

In einem offenen Schreiben appellieren die Tierschützer an alle Besitzer von ausgesetzten Haustieren: “Aussetzen ist einfach keine Lösung – es sind eure Familienmitglieder”. Eine direkte Abgabe im Tierheim kann oft einige Zeit in Anspruch nehmen und es müssen Fragen geklärt werden. Denn auch die Mitarbeiter haben begrenzte Kapazitäten und hohe Tierarztkosten zu tragen.

Empfohlener externer Inhalt
Facebook
Facebook

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Facebook-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Facebook-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Katze Schnucke: Vermittlung unwahrscheinlich

Der Tierschutzverein appelliert an die Verantwortung von Haustierbesitzern, ihre Tiere nicht einfach vor die Tür zu setzen und erinnert an die acht neuerdings ausesetzten Welpen. Im Falle von der Katzendame Schnucke versprechen sie, sich liebevoll um die 14-jährige Samtpfote zu kümmern. Eine Vermittlung aufgrund ihres hohen Alters und ihrer Krankheit ist jedoch sehr unwahrscheinlich.