Wer aus seinen Urlaubstagen mehr rausholen will, sollte bei der Urlaubsplanung unbedingt Brückentage berücksichtigen. Je nach Bundesland kann man sogar bis zu doppelt so viele Urlaubstage einplanen, wenn man alle Brückentage nutzt.

Auch 2024 ist für Arbeitnehmer ein geeignetes Jahr, um das Beste aus wenigen Urlaubstagen herauszuholen. Das Bundesland mit dem meisten gesetzlichen Feiertagen ist Bayern mit zwölf Feiertagen. Bewohner der Stadt Augsburg können sich afgrund des Augsburger Friedensfestes gar über 13 gesetzliche Feiertage freuen.

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Besonders gut eignet sich die Osterzeit, um das meiste aus wenigen Urlaubstagen rauszuholen. Sowohl der Karfreitag (29.03.2024) als auch der Ostermontag (01.04.2024) sind bundesweit gesetzliche Feiertage. Da der Ostersonntag (31.03.2024) ohnehin immer auf einen Sonntag fällt, braucht man hier in den meisten Fällen keinen Urlaub zu nehmen. Wer neun Urlaubstage investiert um sich vom 25. bis 28. März und 2. bis 5. April freizunehmen hat im Endeffekt insgesamt 16 freie Tage am Stück (vom 23. März bis zum 7. April).

Jahreswechsel

Auch zum Jahreswechsel 2024/2025 können mit weniger Urlaubstagen mehr freie Tage gewonnen werden. Wer sich am 27., 30. und 31. Dezember sowie am 2. und 3. Januar Urlaub einträgt, kann wegen der Weihnachtsfeiertage und Neujahr mit nur fünf Urlaubstagen zwölf Tage frei machen. Durch den Feiertag “Heilige Drei Könige” (6. Januar) in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt erhöht sich die Anzahl der freien Tage auf 13.

Einzelne Feiertage in der ersten Jahreshälfte

Doch auch einzelne gesetzliche Feiertage eignen sich, um Urlaubstage zu sparen. Wer in Berlin wohnt, kann den 8. März 2024, den internationalen Frauentag, nutzen, um mit nur vier eingereichten Urlaubstagen vom 2. bis zum 10. März neun freie Tage zu haben.

Da der bundesweite Feiertag “Christi Himmelfahrt” (9. Mai 2024) jedes Jahr auf einen Donnerstag fällt, eignet sich dieser perfekt, um mit nur einem eingetragenen Urlaubstag ein verlängertes Wochenende und somit 4 Tage frei zu erzielen.

Mit dem Pfingstmontag (20. Mai) lassen sich aus vier eingereichten Urlaubstagen ganze neun freie Tage rausholen. In Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, NRW, Rheinland-Pfalz und im Saarland kann mit dem Feiertag “Fronleichnam” (30. Mai), ähnlich wie bei Christi Himmelfahrt, mit nur einem Tag ein verlängertes Wochenende rausgeholt werden, da auch dieser Feiertag jedes Jahr auf einen Donnerstag fällt.

Einzelne Feiertage in der zweiten Jahreshälfte

In Bayern und im Saarland gilt auch “Mariä Himmelfahrt” (15. August) als gesetzlicher Feiertag. Wer hier vier Urlaubstage investiert, kann insgesamt neun Tage, vom 10. bis zum 18. August, frei machen.

In Thüringen kann man rund um den “Weltkindertag” (20. September) vier Urlaubstage einsetzen und hat dafür neun Tage frei.

Ein weiterer bundesweiter Feiertag ist der “Tag der deutschen Einheit” (3. Oktober). Mit vier investierten Urlaubstagen können hier neun Tage lang Urlaub gemacht werden. Auch im Oktober ist der “Reformationstag” (31. Oktober), welcher jedoch nur in den Bundesländern Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen als gesetzlicher Feiertag gilt. Mit vier eingereichten Urlaubstagen können hier neun Tage Urlaub gemacht werden.

Einige der Bundesländer, die den “Reformationstag” nicht feiern, feiern stattdessen “Allerheiligen” am 1. November. In Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland können hier mit vier genutzten Urlaubstagen neun Tage Urlaub gemacht werden.

Redaktion finanzen.net