Offiziell

Zwei Milliarden Euro jetzt bekommen, aber dafür in den kommenden 50 Jahren elf Prozent der TV-Einnahmen abtreten? Der Investoren-Deal von LaLiga mit dem Private-Equity-Unternehmen CVC sorgte Ende 2021 für Aufsehen. Und Aufregung. Wenn auch nur bei wenigen Klubs. Denn nur vier der 42 Erst- und Zweitligisten waren anfangs gegen den Deal, nachdem aber unter anderem der FC Barcelona eingeknickt ist, blieben nur noch die anderen beiden Liga-Dinos übrig: Real Madrid und der Athletic Club aus Bilbao.

Beide klagten vor Gericht und behaupteten, der „LALIGA IMPULSO“-Plan sei nicht rechtens und würde dem spanischen Fußball sogar schaden. Doch diese Klage wurde vor Gericht nun abgelehnt, wie der Liga-Verband LFP am Dienstag mitteilte. Stattdessen stellte das Gericht nicht nur fest, dass der Deal zwischen LaLiga und CVC rechtens sei, sondern auch, dass die Art und Weise, wie LaLiga den Deal gehandelt habe, richtig gewesen sei – auch hier hatten Real und Athletic gegen geklagt.

The Court rules in favour of LALIGA.

We’ll continue to work towards helping the clubs and competition grow through BOOST LALIGA and other projects. https://t.co/OD4D3GqADA pic.twitter.com/mgZ8pUk1tL

— LALIGA Corporativo (@LaLigaCorp) February 27, 2024

Was dieses Gerichtsurteil nun bedeutet? Nichts neues. 40 Klubs können sich weiter über schnelles Geld freuen, so konnten nicht nur Klub wie Mallorca oder Villarreal ihre Stadien umbauen, wohingegen sich für die beiden Kläger nichts ändert. Denn Real Madrid und Athletic Club haben zwar nichts vom Milliarden-Kuchen erhalten, können dafür aber weiter mit den vollen Einnahmen aus den TV- und Audio-Rechten rechnen. Vor Gericht hat Javier Tebas also gegen „Erzfreind“ Florentino Pérez gesiegt, auch wenn die beiden Klubs theoretisch noch Berufung einlegen können. Ob es Pérez und Co. nun dabei belassen? Das bleibt noch abzuwarten.

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