Google ändert einen seiner Messwerte aus den Core Web Vitals. FID wird durch INP ersetzt – die neue Kennzahl hat auch andere Zielwerte.

Core Web Vitals: Mit diesen 5 Tools bereitest du dich auf die neue INP-Metrik vor

Um in der Google-Suche gut zu ranken, sind gute Core Web Vitals wichtig – laut Google. (Bild: BINK0NTAN / Shutterstock)

Nach dem Klick auf den Button passiert erst einmal nichts: Wer dieses Problem auf seiner Website hat, sollte sich schnellstens mit der Interaction to Next Paint, kurz INP, auseinandersetzen. Die neue Metrik ist ein Messwert für die Reaktionsfähigkeit einer Website. Er soll ab dem 4. März 2024 den First Input Delay (FID) ersetzen.

INP ersetzt FID in Core Web Vitals

Dieser wurde 2021 mit den Core Web Vitals eingeführt – darunter fallen insgesamt drei Messwerte, die die User-Experience einer Website beschreiben sollen. Der Largest Contentful Paint, kurz LPC, kümmert sich um die Ladeleistung. Mit dem Cumulative Layout Shift, kurz CLS, wird die Stabilität einer Website gemessen.

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Bisher hat sich außerdem der FID auf die Interaktivität der Website bezogen. Eine gute Nutzerfreundlichkeit war da mit einem Wert von weniger als 100 Millisekunden ausgezeichnet.

Neues Ziel: Werte unter 200 Millisekunden

Klickt ein:e Nutzer:in etwa auf einen Button, dann sollte es maximal 100 Millisekunden dauern, bis die Seite den für die Aktion bestimmten Event-Handler verarbeiten kann. Dieser Event-Handler enthält etwa den Code, der für die gewünschte Reaktion notwendig ist, wie zum Beispiel das Öffnen eines neuen Fensters.

Für den INP sind die Werte laut der zugehörigen Google-Website nun anders: Ein INP von unter 200 Millisekunden gilt als gute Reaktionsfähigkeit. Im Bereich zwischen 201 und 500 Millisekunden sollten Verbesserungen vorgenommen werden. Ein Wert von über 500 zeigt eine schlechte Reaktionsfähigkeit an.

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Hinweis zum Datenschutz

Um die Werte im Überblick zu behalten, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Google selbst hat einige Tools herausgebracht, auch andere Anbieter liefern Optionen. Wir haben euch eine Übersicht zusammengestellt.

Google Site Kit

Das Tool eignet sich für die Einbindung in eine WordPress-Website. Es ist ein offizielles Google-Produkt, das zur Optimierung einer Seite dient. Damit können verschiedene Google-Tools an die WordPress-Seite angebunden werden, etwa Pagespeed Insights.

Web Vitals

Web Vitals ist eine Erweiterung für den Chrome-Browser, die für die Messung verschiedener Web-Vital-Werte genutzt werden kann. Laut Beschreibung im Chrome-Web-Store hat sie drei Kernfunktionen, unter anderem ein Drilldown im Pop-up.

Chrome Web Vitals Libary

Dieses Tool ist über GitHub verfügbar und dient ebenfalls zur Messung verschiedener Web-Vital-Daten. Es fokussiert sich auf die Daten tatsächlicher Besucher:innen, daher kann es gerade bei akuten Website-Problemen hilfreich sein.

Debugbear

Das Tool hilft ebenfalls bei der Überwachung der Geschwindigkeit der Seite. Dazu crawlt es außerdem eine Website und kann so mögliche Störfaktoren erkennen. Für die zeigt es dann auch Optimierungsvorschläge an.

Treo Site Speed

Dieses Tool kümmert sich ebenfalls um den Check der Seiten-Geschwindigkeit. Es ist kostenlos, die URL kann direkt eingegeben werden. Damit können auch andere Websites gecheckt werden.

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