Im strengen Japan war es ein Skandal: Die Schönheitskönigin des Landes hatte eine geheime Affäre mit einem verheirateten Arzt. Das berichtete die Zeitung „Weekly Bunshun“ – und löste damit eine Kontroverse in Japan aus.

Denn: In der Gesellschaft des asiatischen Inselstaats wird auch heute noch großer Wert auf Konformität gelegt. Dass eine nationale Ikone in einen Seitensprung verwickelt ist – offenbar undenkbar.

Deshalb sah sich Schönheitskönigin Carolina Shiino (26) infolge der Enthüllungen gezwungen, ihren Titel als „Miss Japan“ wieder abzugeben. Gerade einmal zwei Wochen nach der Krönung. Außerdem kündigte sie den Job bei ihrer Model-Agentur. Ihre Karriere: ein Scherbenhaufen!

Zunächst hatte sie gelogen

Die ukrainisch-stämmige Shiino hatte nach dem Auffliegen der Affäre zunächst behauptet, nichts von der Ehefrau ihres Lovers gewusst zu haben. Jetzt ruderte sie zurück und machte klar: Das war gelogen! „Angst machte es mir unmöglich, die Wahrheit zu sagen“, schrieb sie in einem Statement auf ihrem Instagram-Profil. Sie habe nach dem Bericht unter Schock gestanden.

Die Krone hat Shiino nach nur zwei Wochen wieder abgegeben

Die Krone hat Shiino nach nur zwei Wochen wieder abgegeben

„Es tut mir wirklich leid, dass ich allen, die an mich geglaubt und mich unterstützt haben, etwas vermittelt habe, das nicht der Wahrheit entspricht“, so das Model weiter.

Ihr Liebhaber namens Takuma Maeda hatte zuvor beteuert, dass die beiden nur Händchen gehalten hätten – und darüber hinaus nichts gelaufen sei. Beide haben sich inzwischen bei seiner Frau entschuldigt. Maeda versprach, jetzt an seinem Privatleben arbeiten zu wollen.

Erst im vergangenen Jahr war die japanische Schauspielerin Ryoko Hirosue (43) von ihrer Agentur suspendiert worden, weil sie angeblich eine Affäre mit einem verheirateten Promi-Koch hatte.

In weiten Teilen Japans wird von Frauen erwartet, dass sie vorrangig gute Mütter und Ehefrauen sind. Seitensprünge haben für sie oft härtere Folgen als für die beteiligten Männer.