Kommentar zu KultursubventionenBasler Kulturpolitik: Lieber zahlen als anecken

Unbequeme Entscheide mag niemand. Der Basler Grosse Rat schon gar nicht – also spricht er weiterhin immer mehr Geld für Kulturbetriebe.

Mélanie Honegger

Mehr Geld für Kultur? In Basel gehört es zum guten Ton, Ja zu sagen – auch wenn die Zahl des Publikums zurückgeht.

Mehr Geld für Kultur? In Basel gehört es zum guten Ton, Ja zu sagen – auch wenn die Zahl des Publikums zurückgeht.

Symbolfoto: Roland Schmid

Müssen Kulturbetriebe in wirtschaftlichen Fragen auch einmal Verantwortung übernehmen? Diese Frage stellte sich bei der Grossratsdebatte vom Mittwoch unweigerlich. Lukas Engelberger, Regierungspräsident ad interim, sprach von einem «embarras de richesses»: Der kulturelle Reichtum im Kanton sei so gross, dass es anspruchsvoll sei, sich als Subventionsgeber vernünftig zu verhalten. «Es ist immer verlockend, mehr zu geben», so Engelberger.

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