Arsenal verliert Tabellenführung

Arsenal-Star Kai Havertz kritisierte nach dem Remis gegen ManCity den Schiedsrichter.

Arsenal-Star Kai Havertz kritisierte nach dem Remis gegen ManCity den Schiedsrichter.

Quelle: IMAGO/Action Plus

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Der FC Arsenal ist nach der Nullnummer gegen Manchester City die Spitzenposition in der Premier League los. „Gunners“-Profi Kai Havertz haderte im Anschluss mit der Leistung von Schiedsrichter Anthony Taylor.

Die Tabellenführung in der Premier League ist für den FC Arsenal vorerst futsch. Beim 0:0 gegen Manchester City nahmen sich die zwei Top-Klubs die Punkte gegenseitig weg – der FC Liverpool zog als lachender Dritter vorbei und grüßt nun von Platz eins. Nationalspieler Kai Havertz zeigte sich nach der Nullnummer der „Gunners“ und dem Verlust der Spitzenposition weniger über den eigenen sportlichen Auftritt als über die Schiedsrichter-Leistung verärgert. Als „nicht so gut“ bewertete er den Auftritt von Referee Anthony Taylor bei Sky Sports.

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Der 45 Jahre alte Engländer hätte „in der einen oder anderen Situation“ aus Sicht des Arsenal-Stars durchaus ein Auge zudrücken können, so Havertz: „Man ist es nicht so gewohnt in England, dass der Schiedsrichter so schnell abpfeift. Aber wir haben das akzeptiert. Das können wir nicht beeinflussen. Das war seine Entscheidung, aber ich glaube hundertprozentig war heute keiner zufrieden.“

Im Meisterschaftsrennen der englischen Eliteliga hat Liverpool um den deutschen Trainer Jürgen Klopp durch den 2:1-Sieg gegen Brighton & Hove Albion mit zwei Punkten Vorsprung auf die Londoner und drei Zählern auf Manchester City nun alles in der eigenen Hand. Entschieden ist im Dreikampf um den Titel für Havertz aber noch lange nichts. „Ich glaube, da jetzt irgendwie in die Zukunft zu schauen, ist zu früh“, sagte der 24-Jährige: „Wir haben noch neun Spiele, es kann so viel passieren.“ In den verbleibenden Partien treffen die drei Titelkonkurrenten nicht mehr direkt aufeinander. Die „Gunners“ müssen deshalb darauf hoffen, dass Liverpool gegen andere Kontrahenten Punkte verliert.

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Havertz: Fokus auf die eigenen Aufgaben

Havertz sieht allerdings „drei Teams, die fast keine Punkte liegen lassen“, deshalb sei es wichtig, sich auf sich selbst zu konzentrieren, betonte der deutsche Nationalspieler. „Wir müssen versuchen, unsere Spiele zu gewinnen, Punkte zu holen. Und dann schauen wir am Ende, was passiert.“ Das gilt für Arsenal und Havertz auch in der Champions League. Da sind die Londoner im Viertelfinale Gegner des FC Bayern München (9. und 17. April).

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