Handys sind bekannt dafür, recht schnell an Wert zu verlieren. Wer sich für ein Modell vom Vorjahr oder gar älter interessiert, kann es meist zu einem wesentlich günstigeren Preis ergattern.

Es gibt jedoch Ausnahmen von dieser Regel. Einige wirklich alte Handys haben mittlerweile Kultstatus erreicht und ziehen Sammler an, die bereit sind, dafür deutlich mehr zu zahlen als zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung.

Besonders hoch im Kurs stehen unbenutzte und originalverpackte Geräte. Diese Vintage-Schätze haben eine Faszination, die weit über ihre ursprüngliche Funktion hinausgeht, und repräsentieren eine Zeitreise in die frühe Ära der mobilen Kommunikation.

Bis zu 8.000 Euro für das erste Mobiltelefon

Die Redaktion von T-Online hat eine Liste von Handy-Modellen zusammengestellt, die heute wieder einen hohen Wert auf dem Sammlermarkt haben. Ganz vorne mit dabei ist das Motorola DynaTAC 8000x, das 1983 auf den Markt kam und damals mit einem Preis von rund 4.000 US-Dollar schon sehr teuer war.

Heutzutage sind Sammler bereit, für ein gut erhaltenes Modell etwa das Doppelte, also rund 8.000 Dollar, zu zahlen. Auf Ebay werden entsprechende Modelle für Preise zwischen 7.000 und 9.500 Euro angeboten – ohne Originalverpackung. Ein Händler will für das Modell mit Zubehör sogar rund 39.000 Euro sehen, akzeptiert aber auch Preisvorschläge.

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Ein weiteres begehrtes Sammlerstück ist das allererste iPhone, das iPhone 2G. Man kann es als das erste Smartphone im klassischen Sinn betrachten. Es markierte einen Wendepunkt in der Geschichte der Mobiltelefone und hat den Markt nachhaltig verändert.

Technisch gesehen mag das iPhone 2G aus heutiger Sicht kaum noch erwähnenswert sein, doch für ein unbenutztes Exemplar zahlen Sammler zwischen 2.000 und 4.000 Euro.

Nokia hat für einige Klassiker gesorgt

Bevor Smartphones die mobile Welt eroberten, war Nokia ein großer Player in der Handy-Branche und brachte einige ikonische Modelle auf den Markt. Eines der bemerkenswertesten ist das Nokia 8110 aus dem Jahr 1996.

Mit seinem aufschiebbaren Design, das die physischen Tasten des Handys enthüllte, und einer leichten Krümmung, die ihm den Spitznamen „Banane“ einbrachte, war das 8110 ein echter Hingucker. Obwohl es zum Release rund 1.000 Euro kostete, sind Sammler laut T-Onine heute bereit, für ein neues Modell etwa 3.000 Euro zu zahlen.

Ein weiteres Kult-Handy ist das Nokia 8800 von 2005, das mit einem kratzfesten Bildschirm und einem ähnlichen Schiebemechanismus ausgestattet war. Ein neuwertiges Modell kann heute für rund 800 Euro den Besitzer wechseln. Für diejenigen, die eine der Special-Editions besitzen, wie die Arte-Carbon- oder Sirocco-Version, kann der Wert sogar auf rund 1.200 Euro steigen.

Diese nostalgischen Modelle erinnern an eine Zeit, in der Handys primär zum Telefonieren und Texten verwendet wurden, und ihre Einzigartigkeit in Design und Funktion macht sie zu begehrten Sammlerstücken.

Motorola hat noch ein zweites Modell am Start

Das Motorola International 3200, ein Nachfolger des DynaTAC 8000x, kann heute noch einige Hundert Euro wert sein, obwohl es genauso klobig und unhandlich ist wie sein Vorgänger.

Als eines der ersten GSM-fähigen Mobiltelefone, das 1992 auf den Markt kam, markiert es einen bedeutenden Meilenstein in der Geschichte der Mobilkommunikation. Die Preise für das Motorola International 3200 können jedoch schwanken, je nach Zustand und Vorhandensein der Originalverpackung. Ein gut erhaltenes Exemplar mit Originalverpackung kann zwischen 100 und 600 Euro auf dem Sammlermarkt erzielen.

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