Trainer Xabi Alonso will sich trotz des zum Greifen nahen Doubles von Bayer Leverkusen nicht in Sicherheit wiegen lassen. „Die Fans erinnern sich an Unterhaching und die Vergangenheit“, sagte Alonso mit Blick auf den am letzten Spieltag verspielten Meistertitel im Jahr 2000: „Sie haben Geduld. Wir wollen feiern, wenn es etwas zu feiern gibt. Jetzt ist noch nicht der Moment zu feiern. Es ist noch zu früh. Deshalb sprechen wir noch nicht über die Meisterschaft, wir sprechen über den nächsten Gegner.“ Vor 24 Jahren war der Vorsprung allerdings keinesfalls derart deutlich.

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Freilich ist auch dem früheren Welt- und Europameister die gute Ausgangsposition angesichts von 13 Punkten Vorsprung auf den FC Bayern bewusst. „Die Situation ist sehr gut gerade. Wir haben eine Top-Chance“, sagte Alonso am Freitag: „Wir können in allen Wettbewerben große Ziele erreichen. Wir sind in der Position, dass wir etwas gewinnen können. Aber es ist noch nicht vorbei, bis es vorbei ist. Im Fußball kann immer alles passieren.“

Sollten die in 40 Pflichtspielen ungeschlagenen Leverkusener am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Union Berlin gewinnen und die Bayern zeitgleich bei Aufsteiger Heidenheim verlieren, wäre die Titel-Entscheidung theoretisch schon eine Woche später möglich. Insgesamt sind noch sieben Spiele zu absolvieren. Bayer steht als klarer Favorit auch im Pokalfinale am 25. Mai gegen Zweitligist 1. FC Kaiserslautern, im Viertelfinale der Europa League trifft die Werkself auf West Ham United aus London.